Symptome erkennen
Leiden Sie an Rheumatoider Arthritis?

Hier können Sie einen ersten Check machen, ob Sie betroffen sein könnten.
Rheumatoide Arthritis möglichst früh erkennen - gemeinsam mit Frau Professor Gromnica-Ihle, Rheumapraxis Berlin-Pankow, wurde dieser Selbsttest entwickelt.
Wirksame Behandlung
Hilfe: Moderne Therapien helfen, Gelenkschäden zu verhindern
Wer die Autoimmunerkrankung Rheumatoide Arthritis wirksam angehen will, darf sich nicht mit einer bloßen Schmerztherapie zufrieden geben. Moderne „krankheitsverändernde anti-
rheumatische Medikamente“
(= Disease-Modifying Antirheumatic Drugs, DMARDs) greifen grundsätzlich in den Gelenk zerstörenden Prozess dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung ein. Sie hindern Immunzellen daran, fälschlicherweise das eigene Knorpelgewebe als fremd zu erkennen und anzugreifen. Deshalb sind DMARDs die „Basis“ bei der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (sogen. Basistherapeutika) und werden durch Schmerz- und Entzündungshemmer „nur“ ergänzt, um das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern.
Die „Basis“: Eine schnelle Behandlung mit DMARDs
Die DMARDs sind sehr wirksame Medikamente, die von den meisten Patienten gut vertragen werden. Der Nutzen gegen die oftmals aggressive Krankheit überwiegt meistens bei weitem die Nebenwirkungen. Wichtig während der Behandlung ist ein regelmäßiger Arztbesuch, damit der Therapieerfolg sorgfältig überwacht werden kann. Wichtig ist ebenfalls, dass auch der Patient möglichst viel über die Krankheit und die Therapie weiß, um hier das Zusammenspiel zwischen Arzt und Patient optimal zu gestalten. Keinesfalls sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt die Dosis geändert oder das Medikament abgesetzt werden.
Wichtig: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen
Ein großer Fortschritt ist, dass mittlerweile mehrere DMARDs als Therapieoptionen zur Verfügung stehen. So bekommen Patienten mit Rheumatoider Arthritis am Anfang der Behandlung meistens den kostengünstigen Wirkstoff Methotrexat (MTX). Wenn ein Patient MTX nicht verträgt, kann auf z.B. auf den Wirkstoff Ciclosporin umgestiegen werden. Denn Ciclosporin hemmt mindestens ebenso wirksam die fortschreitende Gelenkzerstörung. Diejenigen, bei denen MTX keine zufrieden stellende Besserung bringt, können eine Kombination aus MTX und Ciclosporin bekommen. Die beiden Substanzen ergänzen sich gut: Sie greifen an verschiedenen Stellen in das fehlgeleitete Immunsystem ein, nämlich bei den so genannten T-Zellen (Ciclosporin) bzw. Fresszellen (MTX). Auch Kombinationen anderer Basismedikamente sind üblich, je nachdem, welche Therapie für den einzelnen Patienten am besten geeignet erscheint. Wenn „klassische“ DMARDs nicht ausreichend wirken, steht außerdem noch die neueste Medikamentenklasse – die sog. „Biologika“ - zur Verfügung, die allerdings sehr teuer sind und im Regelfall auch nicht wirksamer als „klassische“ DMARD-Kombinationen.
Fortschritt: Kombinationstherapien
Wissenschaft-
liche Belege

Frühe Rheumatoide Arthritis erfolgreicher behandeln

Frühe Behandlung plus intensive Betreuung plus Kombinations-
therapie.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Wirkmechanis-
mus von Ciclosporin
Ciclosporin hemmt gezielt die Abwehrreaktion der Immunzellen und damit die Freisetzung von Entzündungs-fördernden Botenstoffen des Körpers - und greift so an einer zentralen Stelle in das Immunsystem ein.

weiterlesen