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Therapieggebiete

Therapiebereiche bei Novartis Deutschland

Allergie

Ursache und Folgen

Allergie Derzeit lebt fast ein Drittel der deutschen Bundesbürger mit einer Allergie. Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine eigentlich harmlose Substanz (z.B. Baumpollen, Gräserpollen, Milbenkot oder Lebensmittel). Die Auslöser können sehr vielfältig sein. Typische Symptome sind: Rötungen, Quaddelbildung, Niesanfälle, Atembeschwerden, etc. Dabei kann die Leistungsfähigkeit des Betroffenen stark beeinträchtigt werden. Bei Nichtbehandlung der Allergie kann es zu einem so genannten Etagenwechsel kommen: Dabei treten immer häufiger Atembeschwerden auf und schließlich kommt es zum allergischen Asthma. Im schlimmsten Fall kann ein so genannter lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock (z.B. bei Bienen und Wespenstichen) auftreten.

 

Hyposensibilisierung als einzige heilende Therapiemöglichkeit

Ein Großteil der Allergiker ist gegenüber Pollen sensibilisiert. Sie leiden im Anfangsstadium oft nur an Niesanfällen, verbunden mit dem typischen Schnupfen („Heuschnupfen“). Um den weiteren Verlauf der Krankheit hin zum allergischen Asthma zu vermeiden, sollte man möglichst früh mit einer medikamentösen Behandlung beginnen.

Unter anderem stehen Medikamente zur Verfügung (z.B. Antihistaminika, Kortisonsprays), welche die Beschwerden kurzfristig lindern können.

Die Hyposensibiliserung (Spezifische Immuntherapie) ist derzeit die einzige Behandlungsmöglichkeit, die eine Heilung bewirken kann. Tatsächlich sind nach einer drei- bis fünfjährigen Therapiedauer ca. 80% der Patienten nahezu beschwerdefrei oder ganz geheilt. Das Therapieprinzip basiert auf einer Stimulation des Immunsystems. Durch die Verabreichung aufbereiteter Allergene (Allergenextrakte, z.B. Pollen) wird das Immunsystem wie bei einer Impfung unempfindlicher gemacht.

Der Goldstandard in der Hyposensibilisierung ist die perenniale subkutane Immuntherapie (SCIT). Die Allergenextrakte werden dem Patienten alle vier bis sechs Wochen subkutan (unter die Haut) gespritzt.
Darüber hinaus gibt es die Kurzzeit-Immuntherapie, die vor der Pollensaison durchgeführt wird und nur wenige Wochen pro Jahr in Anspruch nimmt.

In der Allergologie herrscht Konsens darüber, dass die Anzahl der Maximaldosen möglichst hoch sein sollte, um eine hohe Wirksamkeit zu erzielen. Dabei kommt es vor allem auf eine schnelle Aufdosierung der Präparate an. Novartis bietet für die perenniale wie auch präsaisonale Hyposensibilisierung moderne Medikamente an, die diesem Anspruch genügen. So dauert die Aufdosierungsphase nur ein Tag bzw. 3 Wochen (statt bis zu 16 Wochen) und spart dem Patienten somit wertvolle Zeit.

Bei Patienten mit einer Spritzenphobie ist die sublinguale Immuntherapie empfehlenswert. Hierbei werden Tropfen des Allergens unter die Zunge gegeben. Die Therapiedauer beträgt ebenfalls 3-5 Jahre bei täglicher Einnahme der Tropfen.

 

 

Informationen für Patienten:

 

Allergie- und Atemwegskompetenz

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung bei Novartis

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Ein Überblick unserer Aktivitäten im Jahr 2006