

Anthrazyklin-induzierte Kardiotoxizität
Für einen ungetrübten Erfolg bei der Krebsbekämpfung. Wir beugen einer Herzschädigung durch die Chemotherapie vor.
Moderne Krebstherapien verzeichnen gute Erfolge. Häufig können an Krebs Erkrankte aufgrund einer chemotherapeutischen Behandlung geheilt werden oder viele Jahre beschwerdefrei leben. Verschiedene Medikamente, die in der Chemotherapie eingesetzt werden, können aber auch zum Teil schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Besonders tückisch ist die Schädigung des Herzmuskels durch sogenannte ‚Anthrazykline'. Noch Monate oder Jahre nach einer Behandlung mit diesen Wirkstoffen kann das Herz zu stolpern beginnen oder zunehmend schwächer werden.
Risiko Herzmuskelschwäche
Die Folgen sind oft sehr belastend: Die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, Atemnot tritt schon bei leichter Anstrengung und später auch in Ruhe auf und im Gewebe lagert sich Wasser ein. Das Risiko für einen plötzlichen Herztod steigt. Besonders gefährdet sind dabei Menschen, deren Herz bereits vorbelastet ist - zum Beispiel aufgrund einer Verengung der Herzkranzgefäße oder bestehenden Bluthochdrucks. Auch an Krebs erkrankte Kinder leiden vermehrt unter den unerwünschten Nebenwirkungen einer Chemotherapie auf das Herz.
Die Ursache für die Herzschädigung durch manche chemotherapeutischen Medikamente liegt in der Entstehung aggressiver Substanzen, sogenannter ‚freier Radikale'. Sie können Zellschäden hervorrufen. Die Zellen des Herzmuskels sind hier besonders empfindlich, da sie im Gegensatz zu anderen Geweben des Körpers diese freien Radikale nicht oder nur unzureichend unschädlich machen können.
Ein Medikament hilft
Seit kurzem steht in Deutschland ein Medikament zur Verfügung, das einen Schutz vor einer durch Anthrazykline bedingten Herzschwäche bietet. Es wird als Infusion vom behandelnden Krebsspezialisten eine halbe Stunde vor der eigentlichen Chemotherapie gegeben und kann die entstehenden freien Radikale abfangen, bevor sie die Herzmuskelzellen angreifen können. Damit leistet Novartis einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die unerwünschten Folgen einer Chemotherapie und ermöglicht eine höhere Lebensqualität für die betroffenen Patienten.
Informationen für Fachkreise:
Novartis Oncology
Unser Ziel ist es, möglichst vielen Krebspatienten durch innovative Medikamente zu helfen. Dabei sind wir vor allem im Bereich der Therapie von Brustkrebs, von Knochenmetastasen, sowie verschiedener Formen von Blutkrebs (Leukämie) tätig.
Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung bei Novartis
Ein Überblick unserer Aktivitäten im Jahr 2006
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